Musikalische Früherziehung

 

Die Kinder lernen Strukturen von Musik durch viel Bewegung, Erfahren, Hören oder praktisches Spiel kennen.

Die Inhalte sind konkret folgende: Bewegung, Sprechen und Singen, Instrumente, Improvisation, Sinneserfahrungen, Musikhören, Bausteine der Musik, Notation.

Das sehr abwechslungsreiche Programm bettet die einzelnen Themen oft in Geschichten ein, die die Kinder musikalisch umsetzen und spannend finden.

Stundenthemen sind z.B.: Aquarium, Ritter, Erster Schnee, das Spukschloss, die neugierige kleine Hexe, Sternenhimmel ...

Melodische und rhythmische Bausteine werden so spielerisch erlernt, vielfältige Höreindrücke von Klassik über Pop, Rock, Jazz, bis hin zu außereuropäischer Musik geboten.

Wir singen aber auch traditionelle und neue Kinderlieder, die durch tänzerische oder rhythmische Elemente ausgeschmückt werden. Die Ausdrucksfreude und der Bewegungsdrang der Kinder werden so unterstützt.

Ruhephasen wechseln mit spannungsvolleren Phasen.

Der soziale Aspekt in der Gruppe darf bei der Musikalischen Früherziehung nicht unterschätzt werden und steht bei allen Aktionen im Vordergrund.

Das bedeutet im Detail:

Instrumentenkunde wird nicht theoretisch betrieben, sondern fließt bei der praktischen Erforschung der Instrumente im Unterricht ein. Die Kinder lernen die Wirkung des Resonanzkörpers z.B. am Beispiel des Xylophons kennen, sie finden heraus, welche Instrumente mit Schlägeln, Bögen, Fingern oder mit dem Mund gespielt werden, und bekommen eine Klangvorstellung von ihnen (Bass- oder Sopranlage, Kurz- oder Langklinger, Klangcharakter schrill, hart, verschwommen, zart etc.).

Das Instrumentalspiel bleibt so elementar, dass die Kinder Spaß daran haben. Ausprobierphasen sind vor jedem geordneten und Regeln unterworfenem Spiel sehr wichtig. In ihnen entsteht ein ungezwungener Kontakt zu den Instrumenten, der sich in Spiel- und Klanglust äußert.

Klangorientierte Begleitung, rhythmisch-metrische Begleitung oder harmonische Begleitung von Liedern sind möglich, aber immer im Rahmen dessen, was die Kinder aufgrund ihres jungen Alters leisten können.

Die Ausdrucksmöglichkeiten der Stimme werden in allen Abschnitten der Musikalischen Früherziehung erprobt. Vom Ausprobieren kann man zu Ausdrucksqualitäten kommen (z.B. Lachen wie eine Hexe etc.).

Bewegung vertieft das Musikerleben: Das Erleben der motorischen Qualitäten von Musik führt zu einer direkten musikalischen Beziehung. Spannungsverläufe oder Programmatik der Musik vollziehen Kinder in ganz- oder teilkörperlicher Bewegung nach. Sie finden einen tönenden Gegenpart zu ihren Ausdrucksbewegungen und erleben dadurch die emotionale Bedeutung von Musik.

Aktuell bieten wir leider aufgrund eines Lehrerwechsel keine Früherziehung an. 

Gerne können Sie sich aber in unsere Warteliste aufnehmen lassen.